Der Hund hat sein Geschäft erledigt, Sie ziehen den Beutel über die Hand, gehen in die Knie und greifen zu. Zwei bis vier Mal am Tag, bei Nässe, im Halbdunkeln, mit der Leine um das Handgelenk gewickelt. Danach richten Sie sich wieder auf, suchen den nächsten Mülleimer und hoffen, dass der Beutel dicht war. Genau für diesen Moment wurde der HappyScooper entwickelt.
Seien wir ehrlich, die üblichen Lösungen haben alle ihre Schwächen. Eine flache Schaufel schiebt den Kot so lange durchs Gras, bis er zerdrückt ist und mehr Fläche einnimmt als vorher. Der Beutel über der Hand funktioniert zuverlässig, verlangt aber jedes Mal eine kleine Überwindung, weil zwischen Ihren Fingern und dem Boden nur dünne Folie liegt. Der HappyScooper geht einen dritten Weg: eine doppelt gefederte Klaue mit gezahnten Backen, die durch Grashalme hindurch greift statt darüber zu schieben.
Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten. Sie ziehen einen handelsüblichen Kotbeutel über die Klaue, halten den Greifer über die Stelle und drücken den Auslöser. Die Backen schlagen zu, schließen sich um den Kot und halten ihn im integrierten Sammelbehälter. Beutel zuknoten, Greifer zusammenklappen, weitergehen. Ihre Hände berühren dabei nichts.
Beim Format ging es uns um Alltagstauglichkeit, nicht um Rekorde. Ausgeklappt messen Sie 45 cm, das reicht, um vollständig aufrecht zu arbeiten, ohne sich tief hinunterzubeugen. Gefaltet bleiben 23 cm, also etwa die Länge einer kleinen Wasserflasche, bei 195 g Gewicht. So verschwindet der Greifer in der Jackentasche, im Rucksack oder in der Seitentasche der Gassitasche, ohne dass Sie ihn ständig spüren.
Für wen ist der HappyScooper wirklich gemacht?
Am deutlichsten merken den Unterschied alle, die mit einem empfindlichen Rücken unterwegs sind. Der aufrechte Griff schont den Rücken, weil das tiefe Bücken bei jedem Halt entfällt. Ebenso profitieren ältere Hundehalter, die ihre Morgenrunde behalten möchten, ohne sich mehrmals hinunter und wieder hoch zu arbeiten. Und wer besonders groß gewachsen ist, kennt das Problem von der anderen Seite: der Weg nach unten ist einfach weit.
In Familien verschiebt sich damit auch die Aufgabenverteilung. Kinder helfen deutlich lieber mit, wenn zwischen ihnen und dem Kot ein Griff liegt und nicht nur eine Beutelfolie. Halter von zwei oder mehr Hunden sparen bei jeder Runde mehrere Bückvorgänge, und Besitzer großer Hunde haben es mit Mengen zu tun, bei denen ein Greifer mit geschlossenem Behälter schlicht praktischer arbeitet. Auch Hundesitter und Gassi-Services nutzen den HappyScooper gern, weil sie an einem Tag mehrere Tiere führen und dabei sauber bleiben wollen.
Ein eigener Fall ist der Garten, in dem Kinder spielen: hier zählt vor allem, dass wirklich alles vom Rasen verschwindet und nichts durchs Gras verteilt wird. Und dann gibt es die Situation, die viele Halter täglich lösen müssen, nämlich den Hund, den man nicht loslassen kann. Eine Hand bleibt an der Leine, die andere führt den Greifer und drückt den Auslöser. Nichts wird abgelegt, nichts zwischen die Knie geklemmt, nichts fällt in den Schmutz.